Gedanken zur aktuellen Situation

Ich hatte gerade wieder ein Zoom Meeting mit Kollegen aus dem Bereich Training, Beratung, Coaching. Und mir geht es richtig gut. Das war ein guter Austausch und ein wertschätzendes Miteinander. Als Abschluss Blitzlicht hatten wir eine kleine Dankbarkeitsübung: „Drei Dinge für die ich aktuell dankbar bin.“ Das passt gut zu meiner Stimmungslage der letzten zwei bis drei Wochen.

1.  Ich bin dankbar für innere Ruhe

Die Welt darf durchatmen und wir alle mit ihr. Natürlich hat die aktuelle Phase viele negative Auswirkungen. Aber darüber möchte ich heute nicht schreiben. Vielmehr freue ich mich, dass viele Menschen die Zeit gerade nutzen, um runterzukommen. Mal durchatmen. Dann Dinge tun, für die sonst nie Zeit war. Und vor allem Zusammenhalten in der Familie. Das gibt mir ein friedliches Gefühl.

2.  Die Natur bekommt eine Pause

Weniger Autos, weniger Flugzeuge, weniger Schiffe… weniger Verschmutzung. Delphine in Venedig, Rehe im Vorgarten. Angeblich sogar deutlich bessere Luft in vielen Großstädten. Wer hätte das Gedacht.

3. Dann halt jetzt: Digitalisierung

Zoom, Microsoft Teams, Skype, FaceTime, WhatsApp Video Call, Asana… seitdem die meisten von uns im Home Office arbeiten werden die digitalen Tools mehr und mehr genutzt. Übrigens auch im privaten Umfeld – Oma und Opa am Ammersee erfreuen sich an Video Conferencing mit dem Enkel in München und dessen Papa, der gerade im Home Office eine Pause macht. Ah! Jetzt kommt noch die Tante aus Augsburg dazu. Oft hat man gehört und gelesen, dass wir Deutschen bei der Digitalisierung hinterherhinken. Ich habe das Gefühl, dass wir gerade alle bereitwillig einen Digital Crash Course machen.

4. Aus Problemen Chancen machen

Ja, wir stehen vor einer großen Herausforderung. Gerade Selbstständige im Bereich Beratung, Training, Coaching wie Tina und ich haben aktuell finanzielle Einbußen hinzunehmen. Und das ist vollkommen verständlich, da unsere Dienstleistung (bislang) größtenteils vor Ort beim Kunden oder zusammen mit dessen Mitarbeitern und Führungskräften in Präsenzveranstaltungen erbracht wird. Ich bin einerseits dafür dankbar, dass unsere Kunden diese Präsenzveranstaltungen nicht ersatzlos streichen, sondern auf später im Jahr verschieben. Und andererseits bin ich total dankbar dafür, dass wir jetzt ein neues Lernfeld haben und daran arbeiten, unsere Trainings und Coachings auch online via Web Session anzubieten. Bei den Coachings haben wir das bereits etabliert. Im Trainingsumfeld üben wir gerade noch. 😉

5. Netzwerk erweitern und Warm-Up für nach der Krise

Neben innerer Ruhe, einer sich beruhigenden Natur und den Chancen der Digitalisierung bin ich auch noch dafür dankbar, dass sich mein berufliches und privates Netzwerk aktuell über die Web Sessions vergrößert. Bei den meisten Video Konferenzen ist eine Person dabei – manchmal auch mehrere – mit der man sich im Anschluss noch weiter vernetzt. Über LinkedIn, Xing oder E-Mail geht man im Nachgang in Kontakt und es ergibt sich wertvoller Austausch. Ich habe aktuell das Gefühl, dass sich das ein oder andere neue Geschäft gerade jetzt in dieser Zeit anbahnt und wir uns gut für die Zukunft aufstellen können. Nutzt diese Zeit! Verabredet euch online und arbeitet gemeinsam an neuen Geschäftsfeldern und Kooperationsmöglichkeiten.

Jetzt sind es mehr als drei Dinge geworden, für die ich dankbar bin… umso besser. 🙂

Autor: Robert Fieser von Work.Life.Passion.

Wir wünschen euch viel Ruhe, Gesundheit und gute Ideen!

Euer Work.Life.Passion. Team

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